Erkrankung von Mitarbeitern und betriebliches Eingliederungsmanagement

11. Mai 2019 | Von | Kategorie: Allgemein, Fachbeiträge

Rechtsanwalt Dr. Marius Fritzsche

Erkrankung von Mitarbeitern und betriebliches Eingliederungsmanagement

Fehler beim betrieblichen Eingliederungsmanagement lassen eine krankheitsbedingte Kündigung in aller Regel scheitern

Krankheitsbedingte Fehlzeiten von Mitarbeitern schmerzen auch den Arbeitgeber – sowohl finanziell als auch operativ. Belaufen sich die Krankheitstage eines Arbeitnehmers innerhalb eines Jahres auf mehr als sechs Wochen, ist der Arbeitgeber verpflichtet, ein sogenanntes betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) anzubieten. Die den Arbeitgeber in diesem Zusammenhang treffenden Pflichten sind komplex. Verstöße gegen die Pflicht zum Angebot bzw. zur Durchführung eines BEM können indes nachteilige Folgen haben, insbesondere wenn der Arbeitgeber aufgrund der erheblichen Fehlzeiten des Mitarbeiters eine Kündigung aussprechen möchte.

Überblick:

  1. Einführung
  2. Voraussetzungen des BEM
  3. Inhalt und Durchführung des BEM
    • Information des Betriebsrats
    • Ansprache des betroffenen Mitarbeiters
    • Erstgespräch mit dem betroffenen Mitarbeiter
    • Fortgang des BEM
  4. Kündigungsrechtliche Folgen
    • Unterlassenes BEM
    • Ordnungsgemäß durchgeführtes BEM
  5. Zusätzliche Pflichten bei schwerbehinderten Arbeitnehmern
  6. Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats
  7. Zusammenfassung

Der vollständige Beitrag kann für 14,28 € im VSRW-Shop bezogen werden.

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