Erste Erfahrungen mit dem neuen Insolvenzanfechtungsrecht

7. März 2018 | Von | Kategorie: Allgemein, Fachbeiträge

RA Frank Thiele

Erste Erfahrungen mit dem neuen Insolvenzanfechtungsrecht

Was Gläubiger und Lieferanten insolvenzbedrohter Unternehmen wissen sollten

Dieser Beitrag versteht sich als Fortsetzung des informatorischen Beitrags „Das neue Insolvenzanfechtungsrecht“ in GmbH-Stpr 2017, S. 137 ff. Nach Inkrafttreten der Reform ist ein knappes Jahr ins Land gegangen. Erste Rechtsprechung liegt zwar noch nicht vor. Wohl aber wird anhand der bundesweit relevanten Insolvenzen „Schlecker“ und „Air Berlin“ der Öffentlichkeit offenbar, wie existenziell wichtig das Insolvenzanfechtungsrecht für Unternehmen sowohl zu ihrem Nachteil als auch ihrem Vorteil ist. Die gesetzlichen Vorschriften der Insolvenzordnung zum Insolvenzanfechtungsrecht sind aber für die Praxis nur unzulänglich gemacht, weil sie mittlerweile mehr oder weniger unverständlich erscheinen. Nachfolgend werden anhand der neuen Vorschriften präventiv Hinweise gegeben, wie mit dem neuen Recht in der Praxis umgegangen werden sollte.

Überblick:

1. Zu den Auswirkungen der Änderung der Vorsatzanfechtung (§ 133 InsO)
• Unterscheidung zwischen Vermögensverschiebung und Deckungshandlung
• Deckungshandlung bei Kenntnis von der drohenden Zahlungsunfähigkeit – Unterscheidung zwischen kongruenter und inkongruenter Deckungshandlung
2. Auswirkungen der Reform des Bargeschäfts gemäß § 142 InsO
3. Möglichkeiten des Schutzes gegen Insolvenzanfechtungsansprüche
4. Vorkehrungen bei möglichen Zahlungsverzögerungen

Der vollständige Beitrag kann für 11,90 € im VSRW-Shop bezogen werden.

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