Gesellschaftereinlagen zur Vermeidung einer Bürgschaftsinanspruchnahme

11. Februar 2019 | Von | Kategorie: Allgemein, Fachbeiträge

Prof. Dr. Hans Ott, StB/vBP, Köln

Gesellschaftereinlagen zur Vermeidung einer Bürgschaftsinanspruchnahme

Ablösung von Kreditsicherheiten mit Steuerspareffekt

Der BFH hat mit seiner neueren Rechtsprechung eine Neuorientierung bei der steuerlichen Behandlung des Ausfalls von Finanzierungshilfen des Gesellschafters einer GmbH vorgenommen. Mit dem aktuellen Urteil vom 20.7.2018 (Az. IX R 5/15) hat der BFH nunmehr seine Rechtsprechung weiterentwickelt und bei einer „Gesellschaftereinlage in letzter Minute“ entschieden, dass durch eine rechtzeitige Einzahlung in die Kapitalrücklage die Inanspruchnahme aus einer zugunsten der GmbH übernommenen Bürgschaft vermieden werden kann. Gleichzeitig führt eine solche Einzahlung – unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung – steuerlich zu nachträglichen Anschaffungskosten auf die GmbH-Beteiligung.

Überblick:

  1. Änderung der Rechtsprechung durch das BFH-Urteil vom 11.7.2017
  2. Vertrauensschutzregelung
  3. Gesellschaftereinlagen „in letzter Minute“
  4. Praktische Auswirkungen des BFH-Urteils vom 20.7.2018
  5. Darlehensausfall als Kapitalverlust nach § 20 Abs. 2 EStG
  6. Ungeklärte Fragen
  7. Zusammenfassung

Der vollständige Beitrag kann für 11,90 € im VSRW-Shop bezogen werden.

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