Nachträgliche Anschaffungskosten für eine GmbH-Beteiligung

10. Juni 2019 | Von | Kategorie: Allgemein, Fachbeiträge

Prof. Dr. Hans Ott, StB/vBP, Köln

Nachträgliche Anschaffungskosten für eine GmbH-Beteiligung

Das BMF-Schreiben vom 5.4.2019 und seine Bedeutung für die GmbH-Praxis

Mit dem von der Praxis lange erwarteten Schreiben des Bundesfinanzministeriums (BMF) vom 5.4.2019 hat sich die Finanzverwaltung der Rechtsprechungsänderung des IX. Senats des BFH zu nachträglichen Anschaffungskosten bei Beteiligungen im Sinne des § 17 EStG angeschlossen und sich zu den Auswirkungen dieser Rechtsprechung auf nachträgliche Anschaffungskosten beim insolvenzbedingten Ausfall von Finanzierungshilfen des Gesellschafters geäußert. Die Folgen für die Besteuerungspraxis werden nachfolgend dargestellt.

Überblick:

  1. Ausfall von Finanzierungshilfen als nachträgliche Anschaffungskosten
    • Änderung der Rechtsprechung durch das BFH-Urteil vom 11.7.2017 (Az. IX R 36/15)
    • Anerkennung der Vertrauensschutzregelung
  2. Nachträgliche Anschaffungskosten der Beteiligung
    • Offene und verdeckte Einlagen
    • Wirtschaftlich mit einer Einlage vergleichbare Darlehensforderung
    • Gesellschaftereinlage in letzter Minute
  3. Darlehensausfall als Kapitalverlust nach § 20 Abs. 2 EStG
  4. Konkurrenz zur Vertrauensschutzregelung nach dem BFH-Urteil vom 11.7.2017
  5. Zusammenfassung

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